Philadelphia, eine charismatische Stadt mit vielen alten Gässchen und historischen Stätten, aber nicht so vielen ganz großen Sehenswürdigkeiten. Die Liberty Bell, eine Glocke, die schon zur Unabhängigkeitserklärung 1776 geläutet hat und das Häusschen, in dem die erste Flagge der USA hergestellt wurde, waren da schon die Höhepunkte. Trotzdem eine sehr nette Atmosphäre in der Stadt, leider waren wir nur 5 Stunden dort.
Dann gings nach Atlantic City, dem Las Vegas der Ostküste. Bunte Lichter, schicke Karren, Casinos, Stripclubs - typisch eben. Wir haben uns dann ein wenig in Schale geworfen und sind losgezogen. Im Casino hatten wir dann nicht besonders viel Glück. Ich habe angefangen, Roulette zu spielen. Ich habe 20 Dollar auf schwarz gesetzt (es kam rot). Dann hat Friedi 20 Dollar auf rot gesetzt (es kam schwarz). Dann hat Steffen 20 Dollar auf schwarz gesetzt (es kam rot). Dann hat Daniel 20 Dollar auf ungerade gesetzt (es kam gerade). Nick hat dann aber schließlich 25 Dollar gewonnen und auch Alex hat sich die Übernachtungskosten für Atlantic City am BlackJack-Tisch wieder reingeholt. Am erfolgreichsten war Gianina, die mit 50 Dollar am Roulette-Tisch eingestiegen ist und nach 40 Minuten 700 Dollar Gewinn gemacht hatte. Dann allerdings gings etwas zurück und sie lief mit 250 Dollar nach Hause, was auch noch ein ganz guter Schnitt ist...
Wir Männer waren dann noch kurz im schlechtesten Striplokal aller Zeiten (okay, was soll man bei 5 DOllar Eintritt auch erwarten...? Anfängerfehler, aber bisher waren die Dinger auch immer umsonst (Bangkok, Konstanz...)!)
Am nächsten morgen hatten wir dann zwei sehr nette Stunden am Strand, bevors durch den Horrorverkehr 10 Stunden nach Hause ging (eigentlich hätten wir viereinhalb brauchen sollen). Aber ich denke, ich habe einen neuen Gruppenrekord von New York nach Amherst aufgestellt, indem ich beständig 80 in der 65er Zone gefahren bin, ohne erwischt zu werden (zumindest bis jetzt). Naja, das ist das komische hier. Du darfst nur 65 fahren (104km/h), keiner hält sich wirkich dran und dann ziehen auch noch 8-achsige LKWs mit 75 (120 km/h (!) ) an dir vorbei... und da heißt es, wir wären ein Raserland... naja, bisher ist noch kein Blitzfoto angekommen...
Es gibt viel zu erzählen, aber ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen! In den Casinos war fotografieren leider verboten (Rauchen war erlaubt).
Von hinten nach vorne und von links nach rechts: Friedi (Germany), Nik (Cyprus), Marcella (Brazil), Omar (Germany), Teuta (Albania), Mister Friedl (Germany), Gianina (Switzerland), Alex (Germany), Manuel (Spain), Daniel (Brazil), me and Aless (Germany)
Hinfahrt: Amherst - Washinton DC
Marsch zum Capitol Hill
Aless und ich am WorldWar2-Monument
Mit leeren Taschen vor dem Department of Treasury (Finanzministerium)
Alex hat alles im Griff
In Philadelphia kannte Daniel den Barkeeper - und da wurde es dann lustig...
Der Weihnachtsmann ist natürlich auch schon im November unterwegs
Nach dieser kleinen Aktion wurden wir von einem Sicherheitsbeamten des Geländes verwiesen. Einen Moment lang hatte ich noch überlegt, mit der Religionsfreiheit zu argumentieren...
Die Damen vor unserem Casino-Abend in Atlantic City
Und die Herren vor dem Caesar's in AC
Am Strand von Atantic City - kleines Nickerchen nach dem Frühstück
Das Wasser war extrem erfrischend...
Die Library of Congess - größte Bibliothek der Welt. Man konnte hinein, gelangte aber dummerweise und auch irgendwie paradoxer Weise nicht in den Bereich mit den Büchern...
Motel 6 - forever. Unvergesslich: Wie wir unsere Keycards nicht in Kontakt mit Schlüsseln, Mobiltelefonen oder anderen Karten bringen durften (also irgendwie mit allem, was man gewöhnlicher Weise in den Taschen mit sich herumträgt), weil sie sonst irgendwie verentmagnetisiriert wurden und nicht mehr funktionieren tun wollten...
Alte Bekannte...
Mister Friedl und Friedi bei einer kleinen Rast
Das komplette Team, inklusive eines Chryslers und zwei Hondas. Kurz: LEGENDARY!!! :-)
Bis bald!

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